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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 47,68 € |
50,00 € |
-2,32 € |
-4,64 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006202005 |
620200 |
- € |
- € |
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Presse: Salzgitter stellt Umsatzplus in Aussicht 11.10.2010
aktiencheck.de
Salzgitter (aktiencheck.de AG) - Der Stahlhersteller Salzgitter AG (ISIN DE0006202005 / WKN 620200) hat die von der Rohstoffseite ausgehenden Preisrisiken durch umgestellte Verkaufskontrakte inzwischen weitestgehend minimiert und geht in diesem Zusammenhang von einer Erlössteigerung aus.
"Wir haben sämtliche Verträge mit Kunden, die verhandelbar waren, neu verhandelt", erklärte Finanzvorstand Heinz Jörg Fuhrmann im Interview der "Börsen-Zeitung" (Samstagausgabe). Damit sei "nahezu flächendeckend eine signifikante Erlösanhebung - speziell vom zweiten zum dritten Quartal - erreicht worden", erklärte der designierte Vorstandsvorsitzende, der Mitte 2011 Wolfgang Leese an der Spitze ablösen wird.
Dabei kam dem zweitgrößten deutschen Stahlkocher zu Gute, dass ohnehin eine Vielzahl von Verträgen zur Neuverhandlung anstand. Die Preisanpassungen waren notwendig geworden, nachdem die Eisenerzlieferanten von Jahres- auf Quartalskontrakte übergegangen waren und damit viel mehr Preisvolatilität in das gesamte Geschehen kam. Salzgitter hatte unter Hochdruck zunächst konzernweit eine "völlige Transparenz" zwischen der Beschaffungs- und der Verkaufsseite hergestellt. Für das Gesamtjahr ergab sich dabei ein "fast perfekter Fit". Besser, so Fuhrmann, könne man es kaum hinkriegen. Mit einem solchen Profil brauche man in diesem Jahr auch kein Hedging.
Nicht verhandelbar war allerdings laut dem Bericht der zu Festpreisen kontrahierte große Röhrenvertrag im Bereich der Ostseepipeline "Nord Stream II". Hierfür war im ersten Halbjahr eine Drohverlustrückstellung gebildet worden. Allerdings vermindere sich auch im Röhrengeschäft der Problemdruck, weil bei einem Nachfolgeauftrag für eine Anschlussleitung für die Ostseepipeline verbesserte Konditionen ausgehandelt werden konnten. Hier gehe es um ein Volumen von rund 350.000 Tonnen Großrohre, die bis Ende 2011 geliefert werden sollen.
Fuhrmann betonte, dass die Renditeerwartung (ROCE) über einen Zyklus gerechnet unverändert bei 15 Prozent liege. Das erreiche man auch über die Krisenjahre "locker". Obwohl Salzgitter ein Unternehmen sei, das sich am Stakeholder Value orientiere, habe man "um das Zigfache" mehr Shareholder Value geschaffen als die meisten Industrieunternehmen, die sich selbst als extrem ShareholderValue-orientiert bezeichnet hatten.
Die Aktie von Salzgitter notiert aktuell mit einem Plus von 3,08 Prozent bei 51,12 Euro. (11.10.2010/ac/n/d)
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